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Über uns

Wie H³ entstanden ist

Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens ist von einer Vielzahl unterschiedlicher Lösungen geprägt. Viele Krankenhäuser und Einrichtungen entwickeln oder beschaffen eigene digitale Anwendungen. Dadurch entstehen Insellösungen sowie heterogene System- und Prozesslandschaften, die einen durchgängigen digitalen Austausch erschweren.

Das zeigt sich beispielsweise in der Kommunikation zwischen den Krankenhäusern oder zwischen den Krankenhäusern und Arztpraxen. Auch Patientinnen und Patienten können häufig nur eingeschränkt digital mit ihren Gesundheitsversorgern kommunizieren. Der Austausch patientenbezogener Behandlungsinformationen zwischen den beteiligten Akteurinnen und Akteuren erfolgt daher noch immer zu einem großen Teil analog.

Hier setzt H³ an: Ziel ist eine vernetzte und digitale Gesundheitsversorgung, ohne neue Doppelstrukturen oder parallele Lösungen zu schaffen. Stattdessen setzt die Initiative auf bereits bestehende Strukturen und Anwendungen, zu deren Nutzung die beteiligten Akteure ohnehin teils gesetzlich verpflichtet sind.

Die Idee hinter H³

Im Mittelpunkt stand von Beginn an die Frage, wie medizinische Informationen institutionsübergreifend verfügbar gemacht und die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen des Gesundheitswesens nachhaltig verbessert werden kann.

Der langfristige Anspruch von H³ ist es, die verschiedenen Bereiche des Gesundheitswesens digital miteinander zu verbinden. Begonnen wurde bewusst mit der Vernetzung der Krankenhäuser. Sie bildete den notwendigen Ausgangspunkt und schafft die Grundlage für ein zukünftiges, umfassendes Gesundheitsnetzwerk.

H³ ist deshalb weit mehr als ein telemedizinisches Netzwerk von Krankenhäusern. Hinter der Initiative steht ein Zusammenschluss zentraler Akteure des Hamburger Gesundheitswesens, die gemeinsam eine zukunftsfähige und besser vernetzte Gesundheitsversorgung gestalten wollen.

Von der gemeinsamen Initiative zur Umsetzung

Bereits 2019 schlossen sich die Sozialbehörde, die Ärztekammer Hamburg, die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg, die Krankenkassen und die Hamburger Krankenhäuser zusammen. Gemeinsam entwickelten sie Perspektiven für eine stärker vernetzte digitale Gesundheitsversorgung in Hamburg.

Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein Förderantrag für den Aufbau einer zentralen Infrastruktur zur digitalen Vernetzung der Hamburger Krankenhäuser. Mit der Bewilligung der Förderung im Jahr 2023 konnte der erste entscheidende Schritt in Richtung Umsetzung erfolgen.

Der ursprüngliche Förderantrag sah die Anbindung von 23 Krankenhäusern vor.

H³ heute

Seit Anfang 2023 wird die Initiative aus Mitteln des Krankenhausstrukturfonds mit rund 18 Millionen Euro gefördert. Die Freie und Hansestadt Hamburg beteiligt sich mit 50 Prozent am Förderumfang, die andere Hälfte trägt das BAS.

Aktuell engagieren sich 20 Hamburger Plankrankenhäuser in der Initiative. Gemeinsam schaffen sie die Voraussetzungen für eine digitale, institutionsübergreifende Gesundheitsversorgung und legen damit den Grundstein für ein Gesundheitsnetzwerk in Hamburg.

Folgende Krankenhäuser sind Teil des H³-Netzwerks. Bis Ende des Jahres 2026 werden alle genannten Krankenhäuser an die Infrastruktur angeschlossen sein. Der Tabelle ist der jeweilige Stand der Anbindung zu entnehmen:

InstitutionStand
Agaplesion Bethesda Krankenhaus BergedorfBereit zum Datenaustausch
Agaplesion Diakonieklinikum HamburgIn Vorbereitung
Albertinen Krankenhaus In Vorbereitung
Altonaer KinderkrankenhausIn Vorbereitung
Asklepios Klinik AltonaIn Vorbereitung
Asklepios Klinik BarmbekIn Vorbereitung
Asklepios Klinik HarburgIn Vorbereitung
Asklepios Klinik NordIn Vorbereitung
Asklepios Klinik St. GeorgIn Vorbereitung
Asklepios Klinik WandsbekIn Vorbereitung
Asklepios West KlinikumIn Vorbereitung
Evangelisches Amalie Sieveking Krankenhaus In Vorbereitung
Evangelisches Klinikum AlsterdorfIn Vorbereitung
Helios ENDO-Klinik HamburgIn Vorbereitung
Helios Mariahilf Klinik HamburgIn Vorbereitung
Katholisches Kinderkrankenhaus WilhelmstiftBereit zum Datenaustausch
Katholisches MarienkrankenhausBereit zum Datenaustausch
Praxis-Klinik BergedorfIn Vorbereitung
Schön Klinik Hamburg-EilbekIn Vorbereitung
Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfIn Vorbereitung

Unsere Vision

Perspektivisch stellt der Anschluss weiterer Krankenhäuser sowie des ambulanten Sektors an die geschaffenen Vernetzungsstrukturen ein zentrales Entwicklungsziel von Health Harbor Hamburg H³ dar.